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Gedanken zum Jahreswechsel |
Wenn in des späten Jahres letzten Tage,
mild der Schein der Kerzen fällt,
steht im Raum die bange Frage,
“Wie heil ist wohl noch uns`re Welt?”
Gibt’s noch den Menschen der bewegt,
ohne Zögern und beherzt,
die Hand auf eine Wunde legt,
die einen ander`n schmerzt?
Wie viele, die am Rande stehen
und einsam sind an diesen Tagen,
werden gerne übersehen,
weil sie nicht klagen!
Was nützt`s, wenn man das Heil verkündet,
ohne Opfer des Verzicht`s
und nicht der Mensch zum Menschen findet,
“Im Schein des Licht`s”!
Adolf Schmidt, dtsch. Dichter
1913-1992
Dieses schöne, besinnliche Gedicht hat uns Herr Karl-Heinz Becker zugeschickt.
Wir sagen: Vielen herzlichen Dank dafür!
Deine Vorschläge:
Du kennst vielleicht noch andere schöne, besinnliche Gedichte zum Jahreswechsel? Vielleicht hast du auch selbst ein Gedicht geschrieben? Dann lass es uns wissen. Schicke einfach deine Vorschläge an unsere Email. Wir freuen uns auf deine Post!
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