|
|
Ich bin ein Mensch, der Wärme liebt,
mag weder Herbst noch Winter,
bin keiner, der den Schnee gern schiebt,
vielleicht erfreut das Kinder.
Natürlich bringt der Herbst den Wein,
mit Riesling und Burgunder,
doch brauch` ich Sommersonnenschein,
des Sommers Blumenwunder.
Das Herbstlaub kann schön farbig sein,
doch bald schon ist`s so rostig,
und schließlich zieht der Winter ein,
dann wird es richtig frostig.
Und krallt der Winter sich hier fest,
verfluch` ich kalte Füße,
die Nase läuft, gibt mir den Rest,
wie ich im Winter büße!
Der Winter ist mir eine Qual,
da friert`s mich an den Pfoten,
ich zähle schon der Tage Zahl
bis zu den Frühlingsboten.
Alfons Pillach
*1950
Deine Vorschläge:
Du kennst noch andere schöne Wintergedichte? Vielleicht hast du auch selbst ein kleines Wintergedicht geschrieben?
Dann lass es uns wissen. Schicke einfach deine Vorschläge an unsere Email. Wir freuen uns über deine Post.
|
Schneeflocken-Romanze |
|
|
|
|
|
|
|
Link-Tipps: |
|
|
|
|